Kurz gesagt: Seit dem 1.1.2025 kommen Mandantenbelege zunehmend als strukturierte E-Rechnung (XRechnung-XML oder ZUGFeRD/Factur-X) statt als PDF in die Kanzlei. Das ist gut — strukturierte Daten lassen sich direkt verbuchen. Schlecht aufgebaute Dateien dagegen erzeugen Rückfragen, Nacharbeit und Risiken beim Vorsteuerabzug. Eine technische Prüfung vor der Buchung entschärft beides.
Die E-Rechnungspflicht im B2B verändert vor allem den Beleg-Eingang. Drei Punkte sind für Steuerkanzleien praktisch relevant:
| Phase | Aufgabe | Technischer Check |
|---|---|---|
| Eingang | Mandant liefert XRechnung/ZUGFeRD statt PDF | Enthält die Datei einen strukturierten EN-16931-Datensatz? |
| Prüfung | Format, Pflichtfelder und Summen verifizieren | KoSIT-orientiertes Akzept-Gate vor der Buchung |
| Buchung | Strukturierte Daten in die Buchführung übernehmen | Korrekte USt-Aufschlüsselung & Summen |
| Archiv | Originaldatensatz GoBD-konform aufbewahren | Unveränderter XML-/Hybrid-Originalbeleg |
Je sauberer der Mandant die Datei erzeugt, desto weniger Nacharbeit fällt in der Kanzlei an. Zwei Empfehlungen, die Sie Mandanten an die Hand geben können:
fakturai ist bewusst schmal: ein Werkzeug zum Erzeugen und technischen Prüfen strukturierter E-Rechnungen — kein Kanzlei- oder Buchhaltungssystem. Kanzlei und Mandant nutzen denselben KoSIT-orientierten Maßstab: Mandanten erzeugen valide Ausgangsrechnungen (per API oder MCP), die Kanzlei prüft eingehende Dateien technisch, bevor sie verbucht werden. Einzelne Dateien lassen sich ohne Konto im kostenlosen Validator gegen EN 16931 prüfen.
fakturai prüft und erzeugt die technische Format- und Strukturkonformität nach EN 16931 mit einem KoSIT-orientierten Akzept-Gate. Es ist keine Steuerberatung, kein Buchhaltungssystem und kein Belegarchiv. Die buchhalterische und steuerliche Würdigung, die GoBD-konforme Archivierung und die Mandantenberatung bleiben Aufgabe der Kanzlei. fakturai gibt keine Rechts-, Steuer- oder Zustellungsgarantien.
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